
Kinder sind neugierig. Sie haben Spaß daran und es tut ihnen gut, gemeinsam mit anderen an der frischen Luft zu sein. Und Kinder sind die Natürschützer von Morgen.
Das waren und sind für uns die wichtigsten Gründe für eine Kindergruppe.
In der Regel trifft sich die Naturschutzjugend (NAJU) jeden letzten Donnerstag im Monat am Mitmach- und Erlebnisgarten (MEGa) am Hartmannshof in Rotenburg.
Zeit: 16 bis 17.30 Uhr
Teilnehmen können Jungen und Mädchen von sieben bis etwa elf Jahren.
Petra Haferkamp und ihr Team bereiten vielfältige Aktivitäten vor, zum Beispiel:
Ganz wichtig: Auch das Spielen kommt nicht zu kurz.
Nähere Informationen erteilen: Petra Haferkamp und Martin Kogge
04263/94164 oder [email protected]
Zusammen mit dem erweiterten NAJU-Team möchte sie ihre Freude und ihr Interesse an der Natur an die Kinder weitergeben.
Das gemeinsame Erforschen und Erleben der Natur soll im Mittelpunkt stehen. Auf anschauliche und spielerische Art können die Kinder ihre Kenntnisse über die Tier- und Pflanzenwelt und deren Lebenszusammenhänge erweitern.
Im April ging es bei uns um die Mehlschwalbe, den Ohrwurm und das Säen von Gemüse. In einem kurzen Vortrag und einem darauf folgenden Spiel konnten wir viel über die Mehlschwalbe lernen. Auch zum Ohrwurm gab es einen kurzen Vortrag, nachdem wir dann Tontöpfe befüllt und als Unterschlupf für die kleinen Nützlinge im MEGa aufgehangen haben. Einige Kinder konnten dann noch verschiedenes Gemüse in die Hochbeete säen. Zum Schluss konnten wir im MEGa noch auf suche gehen und das gelernte aus der letzten Stunde über Pflanzen und Tiere im Frühling noch einmal auffrischen.
Im März ging es bei uns um die Bewegungen der Natur im Frühling. Wir haben über verschiedene Pflanzen und Tiere gesprochen, die nun wieder zu sehen sind. Beim Untersuchen von Frühblüherpflanzen haben wir erfahren, auf welche unterschiedlichen Wege die Frühblüher es schaffen, schon vor allen anderen Pflanzen ihre Blüten auszubilden. Anschließend ging es an die Schaufeln, Spaten und Gießkannen und wir haben verschiedene Frühblüher im MEGa eingepflanzt und gegossen. Zum Schluss schauten wir uns den Hummelkasten an und lernten, was Hummelköniginnen brauchen und bevorzugen, um ihr Volk aufzubauen.
Im Februar ging es bei uns um den Biber. Vor allem durch Fühlen und Sehen des Felles oder der Kieferknochen haben wir ganz viel zu dem Nagetier erfahren. Durch ein großes Puzzle sahen wir, wie groß so ein Biber wird. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie ein Ast aussieht, den der Biber geschält hat und an einer Möre haben wir sogar selbst versucht wie ein Biber zu nagen. Zum Schluss wurde das gute Wetter genutzt und es ging nach draußen in den MEGa.
Im Januar haben wir bei einer Diashow und dem darauf folgenden Ratespiel viel Neues über Fledermäuse erfahren. Zum Beispiel, dass sie mit ihren Händen fliegen, dass sie Nachtaktiv sind und dass sie Insektenfresser sind. Außerdem konnten wir uns alle handwerklich beschäftigen, mit dem Bau von Kästen als Sommerquartiere für Fledermäuse. Anschließend konnte jeder von uns einen Kasten mit nach Hause nehmen, um ihn dort aufzuhängen.
Im November drehte sich bei uns alles um die Tiere im Winter. Wir haben uns angeschaut, wie verschieden die Tiere den Winter überstehen. Darunter die Winterstarre, die Winterruhe oder den Winterschlaf. Wir haben uns außerdem angesehen, wo die verschiedenen Zugvögel über den Winter hinfliegen. Um den winteraktiven Vögeln zu helfen, die bei uns bleiben, haben wir zum Schluss Tontöpfe zu kleinen Futterstationen zusammengebastelt und mit Vogelfutter gefüllt. Jeder hat sich einen Topf für den eigenen Garten mitgenommen.
Im Juni drehte sich bei uns alles rund um das Thema Wasserwelten. Ausgestattet mit Keschern, Lupengläsern und Bestimmungskarten ging es an den Teich im Mitmach- und Erlebnisgarten, wo wir die unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten bestimmten. Unser Highlight? Wir entdeckten Molchlarven in unterschiedlichen Entwicklungsstadien!
Darüber hinaus erzählte uns unsere NAJU Leitung, Petra Haferkamp, im voraus etwas über die unterschiedlichen Bewohner des Teiches und wir erstellten eine Nahrungspyramide für den Lebensraum Teich.
Im Mai hat sich bei uns alles rund um das Thema Biene gedreht. Dabei haben wir uns zuerst besonders mit den vielen verschiedenen Wildbienenarten auseinandergesetzt und uns einige Wildbienen genauer angeguckt, sie bestimmt und erfahren, wie und wo sie brüten. Nachdem wir spielerisch etwas über das Leben einer Honigbiene gelernt haben, ging es gemeinsam mit Imker Roland Meyer zu den Bienen im Mitmach- und Erlebnisgarten, welche wir mit Imkerkleidung selber von ganz nah beobachten konnten. Zum Abschluss gab es dann Honigbrot mit Honig direkt aus unserem Garten.
Im April haben wir uns mit der Natur im Frühjahr beschäftigt. So haben wir verschiedene Vögel und ihre Stimmen kennengelernt. Mit der Feldlerche haben wir uns noch etwas genauer beschäftigt. Außerdem sind wir in kleinen Gruppen durch den MEGa gegangen und haben geguckt, welche Tiere und PFlanzen wir entdecken. Währenddessen hat ein Teil der Gruppe die Hochbeete bepflanzt.
Im März waren wir zu Besuch bei der Schäferei Moorhallig. Dort konnten wir eine Schafherde aus der Nähe sehen und jetzt, wo die Zeit der Lämmer ist, auch welche streicheln. Wir haben etwas über die interessante Arbeit eines Schäfers erfahren und nochmal mehr über unser Thema aus dem Februar, dem Wolf, gelernt und darüber geredet, wie man die Schafe vor dem Wolf schützen kann. Außerdem konnten wir uns den Storchen-Horst in der Nähe anschauen uns Wilfried erzählte uns etwas über die Störche im Landkreis Rotenburg.
Im Februar haben wir uns mit dem Thema Wolf beschäftigt. Frau Muhle, Wolfsberaterin im Landkreis Rotenburg war zu Besuch und hat uns viel zum Wolf und seinen Lebensgewohnheiten erzählt. Außerdem haben wir gelernt, wie man Wolfs- und Hundespuren unterscheiden kann. Draußen haben wir dann noch versucht, ob wir es schaffen, wie ein Wolf zu laufen und ein Fangspiel gespielt.
Futterglocken für die Vögel haben wir natürlich auch wieder aufgehängt.
Im Januar haben wir uns mit dem Thema Tiere im Winter beschäftigt. Dabei haben wir uns insbesondere mit dem Eichhörnchen befasst und gleichzeitig spielerisch gelernt, welche Tiere im Winter ruhen, welche schlafen und welche aktiv sind. Das Kreative durfte natürlich auch diesmal nicht zu kurz kommen: Gemeinsam haben wir Papier bestembelt und bemalt und dabei gelernt, welche Frucht zu welchem Baum gehört. Außerdem haben wir unsere im Dezember gebastelten Futterglocken im Mitmach- und Erlebnisgarten, dem MEGa, aufgehangen und Vögel beobachtet.
Im September haben wir uns den Schleiereulenkasten in der Scheune auf dem Hartmannshof angesehen. Stella hat uns einiges über Wespen erzählt und uns Wespennester gezeigt.
Außerdem haben wir viele Blumenzwiebeln gepflanzt, damit es im Frühjahr im MEGa schön blüht.
Die Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. ist die unabhängige, gemeinnützige Jugendorganisation des NABU und deutschlandweit der größte Kinder- und Jugendverband im Natur- und Umweltschutz. Sie wurde 1982 gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, durch aktiven Natur- und Umweltschutz die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen und die biologische Vielfalt zu erhalten.
Die NAJU ist mit über 80.000 Mitgliedern der führende Kinder- und Jugendverband in der außerschulischen Umweltbildung, im Umweltschutz und im praktischen Naturschutz. Die NAJU ist mit über 1000 Gruppen in ganz Deutschland aktiv. Durch Projekte und Kooperationen im In- und Ausland pflegt die NAJU ein großes Netzwerk.
Durch ihren Einsatz trägt die NAJU zur Erhaltung der Natur als wichtigste Lebensgrundlage bei. Durch Naturerleben, praktischen Naturschutz sowie umweltpolitisches Engagement bereitet sie für diese und zukünftige Generationen den Weg zu einer weltweit nachhaltigen Gesellschaft. Die NAJU vermittelt jungen Menschen fundierte Kenntnisse über die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Funktionsweise von Ökosystemen. Durch die ständige Weiterentwicklung der Qualifizierung der eigenen Aktiven wird die hohe Qualität der Bildungsarbeit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung garantiert.
Die NAJU begleitet umweltpolitische Prozesse kritisch mit Aktionen, Kampagnen, Diskussionen und Forderungen und verleiht der jungen Generation eine Stimme. Mit verantwortungsbewusstem Handeln lebt sie Zukunftsfähigkeit vor und zeigt Möglichkeiten auf, nachhaltig zu konsumieren. Ihre landes- und bundesweiten Arbeitskreise setzen sich unter anderem für eine sozialverträgliche Wende hin zu erneuerbaren Energien, eine ökologische Landwirtschaft sowie den Schutz des Klimas und der Biodiversität ein.
Weitere Informationen unter: www.naju.de