Rotenburg. Der Sommer mit den ersten Früchten, vielen Tierkindern und blühenden Wiesen ist voll im Gange. Trotz der Sommerferien findet das NAJU-Treffen wieder statt. Wir treffen uns am 30. Juli von 16.00 bis 17.30 Uhr im Schafstall auf dem MEGa am Hartmannshof.
Beim letzten Mal haben wir uns die kleinen Lebewesen im Wasser genau angeschaut und es gab den Wunsch diesmal etwas mehr über Amphibien zu erfahren.
So werden wir herausfinden welche Kröten und Frösche es bei uns gibt und wie sie sich voneinander unterscheiden. Wir schauen uns die Teichfrösche am MEGa nochmal genau an und vielleicht läuft uns ja auch eine junge Erdkröte oder ein Grasfrosch über den Weg.
Wir wollen nämlich wieder im MEGa unterwegs sein, Insekten und Vögel entdecken und unsere Hochbeete begutachten.
Bei dem Spiel „Der Storch im Teich“ könnt ihr herausfinden, wie schnell man sein muss, wenn man sich als Frosch in Sicherheit bringen will.
Ihr könnt auch mit anpacken, wenn es darum geht die vielen kleinen Eichen auf der hinteren Wiese zu entfernen und ein Winterquartier für den Igel vorzubereiten.
Bringt also, wenn ihr habt, Gartenhandschuhe und eine Gartenschere mit.
Wir freuen uns auf euch!
Jedes Kind zwischen sieben und elf Jahren ist herzlich willkommen.
Rotenburg. Liebe NAJU-Kinder!
Der Sommeranfang ist da und es ist spürbar wärmer geworden. So erhoffen wir uns auch für unser nächstes NAJU-Treffen am kommenden Donnerstag einen schönen Sommertag. Wir treffen uns am 25. Juni
von 16.00 bis 17.30 Uhr im Schafstall auf dem MEGa am Hartmannshof.
Beim letzten Mal haben wir uns mit den Tieren und Pflanzen auf der Wiese beschäftigt und sind auf Entdeckungsreise im MEGa gegangen.
Diesmal werden wir uns wie angekündigt mit den Lebewesen im Wasser befassen. Dazu gehen wir an den Teich um zu Keschern. Sicher finden wir wieder die verschiedensten Insekten und ihre Larven und
versuchen sie zu bestimmen. Ebenso gibt es da Libellen, Frösche und Molche zu entdecken. Außerdem haben wir für euch Binokulare und Digitale Mikroskope besorgt, mit welchen ihr im Schafstall auch
die ganz Lebewesen im Wasser erforschen könnt. Das Plankton besteht aus Algen, Wasserflöhen, Wimpern- und Pantoffeltierchen und vielem mehr. Ebenso könnt ihr ganz kleine Schnecken, Würmer und
Käfer genauer betrachten.
Lasst euch überraschen.
Wir freuen uns auf euch!
(Jedes Kind zwischen 7-11 ist herzlich Willkommen.)
Rotenburg. Am Sonntag den 07.06 ging die Veranstaltung "Von Dunghaufen und Trittschäden" von statten.
Bei einem entspannten Spaziergang über sein Gelände, zeigte uns Stefan Bruns mit Unterstützung vom Botaniker und Kreisnaturschutzbeauftragten Reinhart Schraa, seine Wasserbüffel Herde.
Stefan erklärte, dass die Beweidung mit Wasserbüffel aufgrund anatomischer und physiologischer Besonderheiten gewisse Vorteile bietet. Aufgrund ihres Verdauungssystems sind Wasserbüffel in der Lage, sich Nährstoffe aus Wasser- und Sumpfpflanzen, minderwertigem Heu oder Stroh aufzuschließen.
Reinhart Schraa erklärte auch. dass sich durch die unterschiedlich starke Beweidung des Feuchtgrünlandes eine Wertvolle Mosaikstrucktur herausbildet. Was besonders einen positiven Einfluss auf die Insektenfauna hat. Davon wiederum profitiert die Vogelwelt. Bereits nach kurzer Zeit der Bewweidung sind beispielsweise Bekassinen, Kiebitze, Uferschnepfen und andere Watvögel auf den abgegrasten Flächen oder an den offenen Schlammflächen zu beobachten, wo sie nach Nahrung suchen.
Wasserbüffel sind sensibel. Zu ihren Betreuern, die sie gut versorgen und ruhig mit ihnen umgehen, verbindet sie eine starke Zuneigung. Daher sind selbst Büffel-Stiere zahm und anhänglich. Stefan erzählt, das die Büffel sich von ihm auch sehr gerne kraulen lassen. Fremden gegenüber, verhalten sie sich jedoch scheu und Flucht bereit.
Wir konnten gemeinsam viel über die Vorteile der Beweidung mit Wasserbüffeln lernen und anschließend gab es für alle Teilnehmer der Veranstaltung noch ein Kaffe und Kuchen Buffet.
Fintel. Wildrosen sehen im Garten nicht nur schön aus, sondern haben einen großen Mehrwert für verschiedene Tierarten. Ihre offenen Blüten bieten Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Auch die roten Hagebutten dienen neben ihrem zierenden Aussehen vielen heimischen Vögeln als Nahrung. Während NABU-Naturgärtnerin Wilma von Frieling durch ihren Garten führt, stellt sie verschiedene Wild- und offenblühende Rosenarten vor. Dabei zeigt sie außerdem gemütlich eingerahmte Sitzecken und hat den ein oder anderen Tipp zum Bepflanzen und Pflegen des eigenen Gartens parat. Wer gern dabei sein möchte, kann sich unter 04265 9540319 anmelden und erfährt dann die genaue Adresse.

Rotenburg. Wasserbüffel, die seit einiger Zeit zur Landschaftspflege eingesetzt werden, schaffen durch ihre Trittschäden Raum für Pionierpflanzen. In ihren Dunghaufen leben Insekten, die wiederum Nahrung für Jungvögel bieten. Auf einem Spaziergang erläutert Stefan Bruns, Besitzer der Büffelherde an der Burgstraße, was die Tiere ausmacht. Der Botaniker und Kreisnaturschutzbeauftragte Reinhard Schraa bestimmt zudem mit den Teilnehmenden Pflanzen, die auf der Weide ihren Lebensraum gefunden haben. Interessierte können sich unter 04261 920 930-4 anmelden und werden dann über den genauen Treffpunkt informiert.

Rotenburg. Die aus Buchenhecken gebildete Baumkirche im Mitmach- und Erlebnisgarten am Hartmannshof bietet eine großartige Kulisse, um die Andacht der Pastorin und Geschäftsführerin der Rotenburger Werke, Sabine Ulrich, zu erleben. Sie findet die richtigen Worte, um Menschen Mut und Zuversicht zu vermitteln. Immer wieder ist es ein geselliges Event im Frühjahr. Falls das Wetter nicht mitspielt, findet die Andacht im gemütlichen Schafstall statt. Anschließend gibt es bei Kaffee und Gebäck die Gelegenheit für nette Gespräche.
Die Andacht findet am 31. Mai von 15:00 bis 15:45 Uhr im Mitmach- und Erlebnisgarten am Hartmannshof statt.
Rotenburg. Wirklich? Die Probe aufs Exempel liefert ein spannender Spaziergang am Sonntag, 17.5., von 9 bis 11.30 Uhr an den Visselteichen mit NABU-Vogelkenner Martin Kogge. Im vergangenen Jahr wurden die Erwartungen jedenfalls voll erfüllt. Zu sehen oder zu hören waren da Stare auf der Wiese, Rohrsänger im Schilf, Gelbspötter im Gebüsch, Heckenbraunellen auf Baumspitzen und viele andere.
Wer hat, sollte ein Fernglas mitbringen. Allen anderen leiht der NABU gerne eins aus. Treffpunkt um neun Uhr ist in Visselhövede der Parkplatz am Haus der Bildung (Emmy-Krüger-Straße).

Rotenburg. Henrik Scheunemann hat seit Jahrzehnten enge Beziehungen zum Stamm der Lakota. Seit ein paar Jahren begleitet ihn Heike Vullmer bei seinen Reisen. Das Wochenende am 9. und 10.
Mai verbringen die beiden mit ihren Pferden im MEGa. In und um das Tipi dort zeigen sie Ausschnitte des traditionellen Lebens der Prärieindianer von vor 150 Jahren.
Am Samstag sind Kinder und Familien von 14 bis 16 Uhr herzlich eingeladen, selbst ein wenig ins Lagerleben einzutauchen. Da wird zum Beispiel mit Perlen gebastelt und erklärt, wie Pferde das
Leben der Prärieindianer verändert haben. Dadurch konnten die Zelte transportiert und das nomadische Leben perfektioniert werden. Henrik Scheunemann zeigt auch, wie Pferde für den Kriegspfad
bemalt wurden und wie die Indigenen sich dafür bemalt haben. Das können die Kinder an sich und den alten Holzpferden nachmachen.
Die Eltern oder Großeltern sollten in der Nähe ihrer Kinder bleiben, damit die Aufsicht gewährleistet ist.
Am Samstagabend von 19.30 bis 21 Uhr sind dann Gäste im Tipi willkommen. Am Lagerfeuer berichtet Henrik Scheunemann vom traditionellen und aktuellen Leben der einstigen Krieger und Büffeljäger. Außerdem erzählt über seine Erlebnisse bei den Ritten zu Ehren der Vorfahren mit ihren oftmals tragischen Schicksalen.
Für die Abendveranstaltung ist eine Anmeldung unter 04261/920930-4 erforderlich.
Rotenburg. Vor elf Jahren hat der NABU den Mitmach- und Erlebnisgarten auf dem Hartmannshof eröffnet. Was hat sich seitdem wie entwickelt? Welche Elemente haben sich bewährt und welche nicht? Was ist hinzugekommen im Lauf der Jahre?
Der damalige Projektleiter und Vorsitzende des NABU Rotenburg Roland Meyer lädt am Sonntag, 3. Mai, von 15 bis 17 Uhr zu einem Spaziergang über das Gelände ein.
Rotenburg. Schon wieder ist der Monat um und unser nächstes NAJU-Treffen steht an.
Wir treffen uns am 30.April von 16.00 bis 17.30 Uhr im Schafstall auf dem MEGa am Hartmannshof.
Der Frühling ist da, auch wenn es noch verhältnismäßig kalt ist. Wie viele andere Zugvögel sind auch die Schwalben aus ihren Winterquartieren zurück. Pflanzen, Büsche und Bäume blühen bereits un ddie Gartenzeit mit säen und pflanzen auch im Gemüsebeet ist in vollen Gang.
Vor dem MEGa wurde vom NABU ein Artenschutzturm aufgebaut. Neben einigen Nisthöhlen und Fledermausunterschlupfen sind daran viele Schwalbennester angebracht. Deshalb werdet ihr diesmal einiges über Mehl- und Rauchschwalben erfahren. Unsere Schwalbenpfütze haben wir das letzte mal ja schon vorbereitet.
Bei unserem Spiel geht es diesmal darum, dass sich die Schwalben nicht vom Sperber oder Habicht erwischen lassen dürfen.
Außerdem wollen wir die Tontöpfe für die Ohrwürmer wieder füllen und als Schädlingsschutz an die Obstbäume hängen. Dann erfahrt ihr auch etwas mehr über die kleinen nützlichen Insekten.
Wer Lust hat kann beim Einsähen von rbsen-, Möhren-, Radieschen- und Blumensamen in die Hochbeete helfen.
Wir freuen uns auf euch!
(Bei uns ist jedes Kind ab 7 Jahren herzlich willkommen.)

Rotenburg. Um acht Uhr – also nicht ganz so früh – beginnt die Tour in den Frühling mit Vogelkenner Martin Kogge und Naturführer Holger Bargemann durch die dünendurchzogenen Botheler Berge und den Hartwedel. Ein Tornado hatte vor ca. sieben Jahren einen großen Teil des Waldes, der vorwiegend aus Hainbuchen und Eichen bestand, entwurzelt. So haben sich inzwischen Vogelarten angesiedelt, die Offenland bevorzugen, wie Baumpieper, Goldammer oder Gartenrotschwänze. Inzwischen wurde das Gebiet wieder mit Eichen aufgeforstet. Wie geht es jetzt weiter?
Treffpunkt für die Exkursion ist acht Uhr an der K239, in der Kurve hinter dem Sportplatz zwischen Hemsbünde und Bothel. Veranstaltungsende ist um elf Uhr.

Rotenburg. Auch in diesem Frühjahr bietet der NABU Rotenburg eine gute Möglichkeit, Saatgut für den eigenen Garten zu besorgen. Die Saatgutbörse ist mit 21 Nutzpflanzen- und 16 Zierpflanzensaaten gefüllt. Von Akelei bis Zucchini ist für jeden Garten etwas dabei. Das Projekt soll für mehr Vielfalt in Gärten sorgen und Freude am Gärtnern bereiten.
Jeden Samstag und Sonntag von 15 bis 17 Uhr lädt der NABU ein, sich im NABU-Würfel (Am Hartmannshof 6, 27356 Rotenburg) aus dem vielfältigen Saatangebot etwas auszusuchen – und das kostenlos! Da es sich um eine Tauschbörse handelt, freut sich der NABU natürlich auch über eine Saatgutspende, beispielsweise durch selbst geerntetes Saatgut im Herbst.
Der NABU Rotenburg freut sich über jede Interessierte und jeden Interessierten und wünscht eine schöne Gartensaison!
Hier finden sie weitere Informationen zu unserer Saatguttauschbörse.

Rotenburg. Der Elbe-Biber breitet sich in Niedersachsen weiter aus. Auch an Wümme, Rodau und Wiedau finden sich Spuren. Er kommt wieder in seine alten Lebensräume, bevorzugt naturnahe Abschnitte an Gewässern und arrangiert sich auch mit der vom Menschen stark veränderten Kulturlandschaft. Durch Dammbau, Baumfällungen und Grabe-Aktivitäten erobert sich der Baumeister seinen Lebensraum nun ein Stück weit zurück. Damit gestaltet er nicht nur sich selbst ein Zuhause, sondern sorgt zugleich für zahlreiche neue Lebensräume für Libellen, Amphibien und Reptilien, für Fische und Vögel. Wo der Mensch also viel Geld und Energie für den Erhalt der Biodiversität aufwenden muss, hilft der Biber zum Nulltarif.
Das kann allerdings auch zu Konflikten führen. Die NABU-Biberbeauftragten Katharina Meyer und Jörg Schmidt informieren über die Lebensweise des Elbe-Bibers, seine Rolle im Ökosystem und die Koexistenz von Mensch und Biber.
An den Osterfeiertagen ist der NABU-Würfel, die Informations- und Anlaufstelle des NABU Rotenburg auf dem Hartmannshof, geschlossen. Der MEGa, der Mitmach- und Erlebnisgarten nebenan ist wie immer für Besucher geöffnet.
Ab Sonntag, 29.3. gelten im Übrigen wieder die Sommer-Öffnungszeiten im Würfel: Sa u. So von 15 bis 17 Uhr.
Wir wünschen eine schöne Osterzeit!
Rotenburg. Das diesjährige Hofkonzert des Sinfonieorchesters der Universität Hamburg findet statt
am Samstag, 4. Juli, auf dem Hartmannshof. Beginn ist um 18.30 Uhr, Einlass um 17.30 Uhr. Auf dem Programm stehen Romantik und Spätromantik. Die Leitung hat wie gewohnt der charismatische
Dirigent Thomas Posth. Karten kosten 22 Euro, ermäßigt 11 Euro. Der Vorverkauf startet am Montag, 30. März.
Die rund 80 jungen Musikerinnen und Musiker aus Hamburg freuen sich schon darauf, wieder in der großen Scheune mit ihrer stimmungsvollen Atmosphäre und der klaren Akustik spielen zu dürfen. Drei
Stücke bringen sie mit: die Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, das Konzert für Violine und Orchester der schwedischen Violinistin und Komponistin Amanda
Röntgen-Maier und die Sinfonie Nr. 2 von Jean Sibelius. „Da vermischen sich Virtuosität und Poesie. Das wird
bestimmt ein besonderer Abend“, sagt Roland Meyer, Vorsitzender im NABU Rotenburg. Zahlreichen ehrenamtlich Aktivee kümmert er sich wieder um die umfangreichen Vorbereitungen rund um das
musikalische Ereignis. Dazu gehören beispielsweise: 500 Stühle leihen und stellen, Programmheft texten und gestalten, GEMA-Anmeldung, Verpflegung und Bustransport für das Orchester organisieren
und auch Eintrittskarten drucken. „Die sind jetzt fertig und der Vorverkauf kann starten“, sagt Meyer. Er freut sich sehr, dass der NABU Rotenburg und die Rotenburger Werke seit vielen Jahren an
einem Strang ziehen, um das Scheunenkonzert möglich zu machen. Der Erlös der Veranstaltung geht dann in den Mitmach- und Erlebnisgarten, den der NABU Rotenburg auf dem 1,5 Hektar großen Areal der
Rotenburger Werke vor dem Hartmannshof betreibt. Karten gibt es ab Montag, 30. März, bei Buch und Aktuelles, Rotenburg, Große Straße 67, im Verwaltungsgebäude der Rotenburger Werke in der
Lindenstraße 14 sowie im NABU-Würfel am Hartmannshof. Hier sind die Öffnungszeiten samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr.
Liebe NAJU-Kinder!
Schon ist der Frühling da und unser nächstes NAJU-Treffen steht an. Wir treffen uns am 26. März
von 16.00 bis 17.30 Uhr im Schafstall auf dem MEGa
am Hartmannshof. Habt ihr schon euren eigenen kleinen Biber aus der Pappvorlage zusammengebastelt?
Nachdem wir beim letzten Mal fast die ganze Zeit im Bauwagen verbracht haben, wollen wir diesmal wieder viel draußen sein, wenn das Wetter es zulässt.
Ihr werdet Pflanzen kennenlernen die nur im Frühjahr blühen, die sogenannten Frühblüher. Wir haben vor, einige davon im MEGa zu pflanzen. Außerdem gehen wir auf Entdeckungsreise und schauen
welche Tiere und Pflanzen schon zu finden sind. Ihr lernt
verschiedene Hummeln kennen und unterscheiden und wir wollen einen Hummelkasten aufstellen.
Wenn noch Zeit bleibt, werden wir unser Hochbeet und die Schwalbenpfütze entkrauten. Also seid gespannt auf unsere Entdeckungen.
Bei uns ist natürlich jedes Kind ab 7 Jahren herzlich Willkommen. Bei den ersten drei Terminen besteht ein NABU-Versicherungsschutz, der allerdings nach der Schnupperphase erlischt und nur durch eine Mitgliedschaft gewährleistet werden kann. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an.
Wir freuen uns auf euch!
Rotenburg. Das Obstschnittseminar, das der NABU Rotenburg am Samstag, 7. März, gemeinsam mit dem örtlichen OBI-Markt veranstaltet, ist ausgebucht. Darauf weist der Naturschutzbund hin. Anmeldungen könnten daher leider nicht mehr angenommen werden.

Wensebrock. In Zusammenarbeit mit dem NABU Rotenburg führte die Ökologische NABU-Station Oste-Region (ÖNSOR) Boden- und Gehölzmaßnahmen im „Libellenbiotop“ in Wensebrock durch. Sie dienen nicht nur den hier vorkommenden Libellenarten, sondern auch der seltenen Knoblauchkröte sowie dem streng geschützten Moorfrosch. Das Vorhaben wurde von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und dem Land Niedersachsen im Rahmen des NABU-Projektes „Rotenburger Sandhelden“ gefördert.
Das etwa vier Hektar große „Libellenbiotop“ des NABU Rotenburg gilt mit seinen fast 20 Libellenarten als ein landesweit wertvoller Lebensraum. „Hier kommen auf vergleichsweise engem Raum verschiedene Gewässertypen vor. Die permanent wasserführenden, bis temporär trockenfallenden Gewässer mit ihren reichhaltigen Uferstrukturen sind ein wahres Paradies für die rasanten Flieger, beschreibt Roland Meyer, Vorsitzender des NABU Rotenburg das Grundstück. „Hier kommen aber auch eine Reihe von Amphibienarten vor, wie die Erdkröte, Grasfrosch, Teichfrosch und der Teichmolch sowie der gefährdete Moorfrosch“, erklärt Julian Mattes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der ÖNSOR. Die Ruf-Konzerte der im Frühjahr blaugefärbten Moorfroschmännchen begeistern ihn immer wieder aufs Neue. Ein weiteres Highlight des Biotops ist das Vorkommen der seltenen und europarechtlich geschützten Knoblauchkröte.
„Leider haben sich Weidengebüsche stark ausgebreitet, was zu Beschattung und Laubeintrag führt. Langfristig wirkt sich beides negativ auf viele vorkommende Amphibien-, Libellen- und andere an Wasser gebundene Arten aus“, so der Amphibienfachmann. Um die Eignung als Laich- und Fortpflanzungsbiotop auch zukünftig sicherzustellen, waren daher dringend verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen auf dem Grundstück nötig. So wurden vor allem beschattende Gehölze insbesondere auf der Nordhälfte und an den Kleingewässern entfernt. Die Gewässer wurden entschlammt und die Ufer nachgearbeitet, um der Verlandung entgegenzuwirken. Auch wurden Offenbodenstellen für sandbewohnende Arten geschaffen. Diese Bereiche dienen z.B. Wildbienen als Brutplätze, Eidechsen als Sonnenbank oder der grabenden Knoblauchkröte, als Tagesversteck. Zusätzlich dienen offene Sandböden der Förderung seltener Pionierpflanzen.
„Das sieht im ersten Moment etwas wüst aus“, weiß Julian Mattes. „Dennoch sind solche Maßnahmen unerlässlich, um wertvolle Lebensräume zu erhalten, wiederherzustellen oder zu entwickeln“, erklärt der Leiter des Projektes „Rotenburger Sandhelden“.
Rotenburg. Die Aktiven des NABU Rotenburg kamen am Tag des Ehrenamts im Gemeinschaftshaus auf dem Hartmannshof zusammen, um gemütlich auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Der Vorsitzende Roland Meyer informierte zudem über Pläne für das kommende Jahr. Darauf folgten leckeres Essen und wertvoller Austausch.