
Rotenburg. Masuren, das Land der hügeligen Weiten, der tiefen Wälder und der glasklaren Seen weist europaweit eine der größten Dichten an Artenvielfalt – von Elch bis Wiedehopf, von Bienenfresser bis Schreiadler, von Pirol bis Seggenrohrsänger – auf. Am Dienstag, den 11.11., erzählt Rüdiger Wohlers, der Leiter des NABU-Reiseteams Niedersachsen, von 19.30. bis 21 Uhr im Gemeinschaftshaus neben dem NABU-Würfel am Hartmannshof von der Region und den Reisen dorthin.
Dabei wird er auf Wanderungen eingehen, ausgewählte Tierarten vorstellen und in die Geschichte der Region eintauchen. Dabei spielen auch die Störche eine große Rolle: In einigen Dörfern brüten sie zu Dutzenden, in einem gibt es sogar doppelt so viele Störche wie Einwohner. Dabei wird die Ursprünglichkeit Masurens mit seinen riesigen Waldgebieten, den naturnahen Wiesen in der eiszeitlich geprägten Hügellandschaft und den Seen und Flüssen mit ihren ausgedehnten Schilfgebieten eine Rolle spielen. Eisvogel, Silberreiher, Kuckuck und Fischotter sind hier keine Seltenheit, ebenso zahlreiche Libellen- und Schmetterlingsarten, die in Deutschland längst verschwunden oder stark bedroht sind. - Wohlers wird zudem auf die regelmäßigen, NABU-geführten Bustouren dorthin eingehen, auf denen das Land – darunter der größte und jüngste polnische Nationalpark, der Biebrza-Nationalpark, erkundet wird. Dies ist auch ein Beitrag zur Förderung des Naturschutzes und eines nachhaltigen Tourismus vor Ort.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Um eine Spende wird gebeten.
