Landnutzung und Artenvielfalt

NABU, Sambucus und Vhs laden zum Vortrag mit Norbert Jürgens

Zu sehen ist eine Landkarte, auf die gezeigt wird mit einer Hand.
Seit der Kurhannoverschen Landesaufnahme vor 250 Jahren hat sich die Zahl der in und um Rotenburg lebenden Menschen mehr als verzehnfacht. Welchen Einfluss hatte und hat das auf die Natur?

Landkreis Rotenburg. Wie ist es um die Artenvielfalt in und um Rotenburg bestellt? Was könnte man tun, um das Sterben wenigstens aufzuhalten? Ist das realistisch? Solche Fragen stehen im Mittelpunkt eines bebilderten Vortrags von Professor Norbert Jürgens am Montag, 18. November in Rotenburg. Dazu lädt der NABU gemeinsam mit dem Kultur- und Naturverein Sambucus und der hiesigen Volkshochschule ein. Zeit und Ort: 19.30 Uhr bis etwa 21 Uhr, Kantor-Helmke-Haus (Am Kirchhof 10, Seiteneingang zum Dachgeschoss).


Jürgens ist Professor eremitus für Artenvielfalt, Evolution und Ökologie in Hamburg. Er lebt in Scheeßel und ist einer der international renommiertesten deutschen Forscher zum Thema Biodiversität. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die extremen Umweltbedingungen in Wüsten und Savannen sowie die Ursachen des Wandels der Biodiversität durch Klimaerwärmung und Landnutzung. Gerade die Landnutzung hat sich auch in der Wümmeregion stark verändert. Denn in den vergangenen 250 Jahren hat sich die Zahl der Menschen verzehnfacht, die in Rotenburg und umzu leben. Welchen Einfluss hatte und hat das auf die Artenvielfalt? Wie könnte man einen weiteren Rückgang stoppen oder den Trend sogar umkehren?


Willkommen sind alle, die Interesse am Thema haben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der NABU und Sambucus bitten um eine Spende.